Sahara-Sommer, Kamelreiten - mitten in Niedersachsen! Für die exotischen Ausflugstouren muss niemand in die Ferne schweifen. Im beschaulichen Dörfchen Hiddingen bei Soltau in der Lüneburger Heide haben Andreas und Beke Marquard Norddeutschlands einzige Kamelfarm aufgebaut. Was vor 17 Jahren mit einem Trampeltier begann, ist mittlerweile mit 30 Kamelen eine ansehnliche "Herde" geworden. Die pflegeleichten Tiere "ertragen" geduldig ihr Schicksal: Mit stoischer Ruhe transportieren sie Touristen durch die Lüneburger Heide. "Vorkenntnisse braucht man nicht, unsere Ausflüge schafft jeder", sagt Karawanenführerin Beke Marquard. Die Kamel-Reiter kommen mittlerweile aus der ganzen Republik, heute aus Hamburg und Köln.
Am heutigen Donnerstag gegen 11 Uhr kam es auf der BAB 2 zwischen Lehrte-Ost und Hämelerwald zu einem Verkehrsunfall mit drei Verletzen. Dabei ist ein polnischer Sattelzug, der vollbeladen mit Rindenmulch war, auf dem Standstreifen in ein Sicherheitsfahrzeug der Autobahnmeisterei Hannover gerast. Der Aufprall war so stark, dass das Sicherheitsfahrzeug mit Anhänger in den Seitengraben katapultiert wurde und umkippte. Der polnische LKW ist weiter in ein angrenzendes Waldstück gerast, stellte sich quer und kippte ebenfalls um. Dabei verstreute sich das geladene Rindenmulch auf der Fahrbahn. Bei dem Unfall wurde der Fahrer der Autobahnmeisterei in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste schwer verletzt in die Medizinische Hochschule Hannover geflogen werden.
Ein Radfahrer liegt offensichtlich verletzt auf einem Fahrradweg. Passanten gehen und fahren vorbei - doch wer fasst sich ein Herz und hilft? Genau dieses Verhalten hat die Polizei in Hannover heute einmal getestet. Anschließend wurden die Passanten zur Rede gestellt und darüber aufgeklärt, wie man sich in solchen Fällen richtig verhalten sollte.
In Großenheidorn ist Dienstagabend eine 1.000 Quadratmeter große Scheune in Flammen aufgegangen und völlig ausgebrannt. Da das Gebäude mit über 580 Strohballen bis unters Dach vollgestapelt war, fand das Feuer ausreichend Nahrung. Eine etwa 30 Meter hohe Rauchsäule zog über den Ort. Die Wellblechwände des Scheune stürzten nach außen, so dass nur noch das Stahlgerippe stehenblieb. Die Brandursache ist noch nicht ermittelt; Selbstentzündung aufgrund der Witterung scheint aber wahrscheinlich.
Laut Medienangaben ist die ehemalige Landesbischöfin Margot Käßmann aus ihrer Privatwohnung über der Bischofskanzlei am Maschsee ausgezogen und hat Hannover verlassen. Fast zwei Tage hatte das Beladen der Umzugslaster in Anspruch genommen. Über das Ziel der Fahrt ist bislang nichts bekannt. Ende August wird die 52-Jährige für vier Monate an die Emory-Universität in Atlanta gehen. Im Februar diesen Jahres war Margot Käßmann nach einer Autofahrt unter Alkoholeinfluss in die negativen Schlagzeilen geraten und war von allen Ämtern zurückgetreten.
Bei Tageslicht erkennt man erst das ganze Ausmaß der Hausexplosion im niedersächsischen Brome. Das Haus selbst wurde dem Erdboden gleichgemacht, ein riesiger Trümmerberg blieb übrig, an Nachbarhäusern sind Dächer und Scheiben zertrümmert. Wie die Feuerwehr jetzt bestätigte, wurde der vermisste 69-jährige Mann am Morgen um kurz nach 6 Uhr tot aus den Trümmern geborgen. Sein Körper lag rund 16 Meter von der eigentlichen Unglücksstelle entfernt. Beatrice Herzog (29) wohnt im Nachbarhaus und schildert die dramatischen Ereignisse im Interview mit unserer Agentur: "Ich wollte 5 Minuten vorher noch eine rauchen gehen ..
In dem kleinen Ort Brome (Landkreis Gifhorn, nahe der Grenze zu Sachsen-Anhalt) ist am späten Sonntagabend ein Einfamilienhaus eingestürzt. Das Gebäude wurde dem Erdboden gleichgemacht - nur noch ein Trümmerhaufen ist übrig. Nach ersten Vermutungen der Einsatzkräfte dürfte der Einsturz durch eine heftige Gasexplosion verursacht worden sein. Steine flogen rund 350 Meter weit. Mehrere Nachbarhäuser wurden beschädigt. Auch ein benachbarter Gastank geriet in Brand.
Auf dem Schützenplatz in Hannover ist in der Nacht zu Montag ein Wohnwagen des Zirkus "Roncalli" in Flammen aufgegangen und vollkommen ausgebrannt. Die 45 Jahre alte Bewohnerin (eine Zirkusmitarbeiterin) war glücklicherweise nicht "zu Hause" sondern bei einer Freundin. Verletzt wurde dementsprechend niemand. Die Flammen beschädigten aber zwei weitere Wohnwagen, zwei LKW und ein Motorroller. Die Ermittler der Kriminalpolizei gehen von einem technischen Defekt aus welcher den Brand auslöste. Der Sachschaden wird auf rund 70.
Gegen 16.00 Uhr ereignete sich an der Brücke "Großer Kolonnenweg" über den Mittellandkanal in Hannover ein Verkehrsunfall, bei dem sechs Fahrzeuginsassen verletzt wurden. Der 32-jährige Fahrer eines Toyota-Kombi fuhr in einer leichten Rechtskurve unmittelbar vor der Brücke aus bislang ungeklärter Ursache geradeaus. Dadurch geriet der Toyota in den Gegenverkehr, wo ihm ein mit einer Familie besetzter Audi entgegen kam. Der 41-jährige Fahrer des Audi hatte durch die Brückenbewehrung keinerlei Ausweichmöglichkeit, er sah den Unfallverursacher im wahrsten Sinne des Wortes und in Form des Toyota auf sich zukommen, konnte nur noch abbremsen und auf den Aufprall warten. Bei dem zwangsläufig folgenden Frontalzusammenstoß wurde der Fahrer des Audi, seine 39-jährige Begleiterin sowie zwei Kleinkinder im Alter von sieben Monaten und zwei Jahren verletzt.
Gleich mehrere Anrufer meldeten der Polizei in den Mittagsstunden einen Verkehrsunfall auf der Autobahn 2 in Hannover-Bothfeld. Übereinstimmend berichteten sie von diversen beteiligten Fahrzeugen und eingeklemmten Personen. Sofort rückte ein Großaufgebot der Feuerwehr und der Rettungsdienst mit zahlreichen Rettungswagen zur Unfallstelle aus. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte an der Anschlussstelle Bothfeld stellte sich das Geschehen als Auffahrunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen dar. Die vier Insassen waren relativ schnell aus den beiden Fahrzeuge und wurden vor Ort in Rettungswagen betreut, sie kamen allesamt mit leichten Verletzungen davon. Die Autobahn wurde zur Bergung der Unfallfahrzeuge und zur Unfallaufnahme gesperrt, es bildete sich ein Stau hinter der Unfallstelle, später wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet.