Ein verheerendes Feuer hat in Edemissen (Landkreis Peine) die Existenz von mehreren Menschen zerstört und zu einem Großeinsatz geführt. Nach ersten Angaben der Feuerwehr bracht der Brand in der ersten Etage eines Wohn- und Geschäftshauses aus. Binnen von Minuten stand das gesamte Obergeschoss und das Dach in Vollbrand. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlug den Kameraden das Flammeninferno entgegen. Über mehrere Punkte, über die Drehleiter und vom Boden wurden die Flammen bekämpft. Doch die Rettung kam zu spät.
Auf der A2 bei Lehrte ist ein Lkw-Unfall am Mittwochmorgen glimpflich ausgegangen: An einem mit 25 Tonnen Karotten beladenen Muldenkipper war während der Fahrt eine Radaufhängung an einer Hinterachse gebrochen - das Rad löste sich und hopste unkontrolliert über die Autobahn! Eine dahinter fahrende Golf-Fahrerin sah das rund 50 Kilo schweren Gummigeschoss auf sich zukommen und wich nach rechts aus - dort prallte sie jedoch in die Seite eines Sattelschleppers. Die Frau blieb unverletzt.
Bereits vor einigen Tagen ist ein Storchenpaar in die Leinemasch nach Laatzen zurückgekehrt. Im Überschwmmungsgebiet des Flusses finden die Vögel zwar ausreichend Nahrung - allerdings wurden die Tiere durch ihre frühe Rückkehr von eisigen Temperaturen überrascht! Bei minus 6 Grad erscheint ihr Schnäbelklappern beim heutigen Sonnenaufgang fast wie das Zähneklappern frierender Menschen! Nun müssen sie sich trotz des strengen Winters für die Brut rüsten...
Fünf zum Teil schwer Verletzte forderte in der Nacht ein Verkehrsunfall auf einer abschüssigen Straße bei Springe. Der alkoholisierte Fahrer (21), der nicht einmal im Besitz eines Führerscheins war, war mit einem BMW viel zu schnell auf der 30-km/h-Strecke unterwegs. Das Fahrzeug schoss im Kreuzungsbereich geradeaus und prallte gegen einen Steinwall. Alle fünf Insassen im Alter zwischen 20 und 25 Jahre erlitten Verletzungen. Besonders schwer traf es eine junge Frau auf der Rückbank. Sie war über eine halbe Stunde eingeklemmt und musste von Feuerwehrleuten mittels schwerem Gerät aus dem Wrack befreit werden.
In Hannover-Mittelfeld kam es in der Nacht gegen 00.45 Uhr zu einer Messerstecherei, bei der ein 46-Jähriger lebensbedrohlich von seiner 41-jährigen Freundin verletzt wurde. Die Frau ist noch in der Nähe des Tatortes festgenommen worden. Bisherigen Ermittlungen der Polizei zufolge hatte sich das Paar in der im ersten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses liegenden Wohnung des 46-Jährigen aufgehalten. Gegen 00.45 Uhr war es dort offenbar zu einem Streit zwischen den beiden gekommen, in dessen Verlauf die 41-Jährige ihrem Lebenspartner mit einem Messer eine Stichverletzung im Bereich des Oberkörpers zufügte.
Während auf den Autobahnen und Bundesstraßen die Verkehrsteilnehmer über die massiven Schneefälle stöhnen, kommt im Hannoveraner Stadtteil Eilenriede große Freude auf: Kinder und Eltern freuen sich über die weiße Pracht und nutzen sie zum Rodeln.
Auf der Autobahn 2 zwischen Hannover und Peine hat sich Samstagfrüh eine bis zu 3 cm dicke Eisschicht gebildet. Da die Streudienste laut Polizei einfach nicht mehr hinterherkamen, häuften sich die Unfälle überall in der Region. Höhe Hämelerwlad verunglückten deshalb gleich vier Fahrzeuge - darunter drei Lkw: Zuerst war Richtung Berlin ein Anhängerzug auf der eisglatten Fahrbahn ins Schleudern gekommen - der Hänger kippte dabei auf die Seite und blockierte zwei Spuren. Die Zugmaschine drehte sich um 180 Grad, der Fahrer blieb unverletzt. Wenig später war Richtung Dortmund ein Pkw ins Schleudern geraten und verkehrtherum zum Stehen gekommen. Nachdem die Polizei die Unfallstelle abgesichert hatte, konnte der Fahrer eines Kipplasters noch bremsen - doch ein Sattelschlepperfahrer dahinter bemerkte dies zu spät und rammte das Heck des Kippers.
In Hannover hat ein 47-jähriger Mann am Donnerstagabend seinen ehemaligen Geschäftspartner niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt. Anschließend flüchtete der Täter und erschoss sich wenig später selbst. Nach neuen Angaben der Polizei hatte der Täter seinem ehemaligen Partner (56) an dessen Wohnhaus im Stadtteil Groß-Buchholz aufgelauert. Als dieser gegen 20.30 Uhr das Haus verließ, kam es zur Konfrontation. Als der 56-Jährige den Ernst der Lage erkannte, flüchtete er zurück in seinen Hauseingang.
Es geschah gegen 22.45 Uhr während einer Einsatzfahrt: Ein Rettungswagen mit einem Patienten an Bord war auf der Bundesstraße 441 zum Krankenhaus unterwegs. Zwischen Rehburg und dem Abzweig Winzlar überholte der Rettungswagen einen Kia Rio, die beiden Fahrzeuge berührten sich aus bisher ungeklärter Ursache und die Autos schossen über die Fahrbahn in den linken Seitengraben. Der 81-jährige Fahrer des Kia war in seinem Fahrzeug eingeklemmt und hatte sich schwere Verletzungen zugezogen. Er musste von Feuerwehrleuten aus dem Kia befreit werden. Die drei Insassen des Rettungswagen zogen sich leichte Verletzungen zu.
In Hüpede ist Mittwochnachmittag die Dachgeschosswohnung eines Einfamilienhauses in Flammen aufgegangen und völlig ausgebrannt. Rund 90 Einsatzkräfte löschten, u.a. von zwei Drehleitern. Die Bewohner waren nicht zu Hause - niemand wurde verletzt. Den Feuerwehrleuten gelang es aber, einen jungen Kater namens Panda aus dem Haus zu retten.