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News-ID: 5702 Dienstag, 09. Juni 2015, ca. 01:00 Uhr
Hannover / Niedersachsen
Mutmaßlicher Einbrecher (18) wird von Hausbesitzer überrascht, durch ein Schuss niedergestreckt und verstirbt wenig später im Krankenhaus
Zwei weitere Komplizen auf der Flucht / Junger Mann wurde noch in der Nacht notoperiert / Einbruch in Autowerkstatt misslingt offenbar

Gegen 01:00 Uhr war der Geschäftsmann von verdächtigen Geräuschen auf dem Gelände der Autowerkstatt geweckt worden. Offenbar machte sich ein Einbrechertrio an einem Fenster des Wohn- und Geschäftshauses im Stadtteil Anderten zu schaffen. Bei der Nachsicht will der 40-jährige Autohändler eine Waffe bei einem der drei Männer gesehen haben und schleicht sofort wieder zurück ins Haus und holt selbst eine Schusswaffe. Beim erneuten Aufeinandertreffen kommt es dann zur Schussabgabe. Das Trio flüchtet noch in unterschiedliche Richtungen, bevor der Schütze selbst  die Polizei verständigt. Wenige Minuten später findet eine Streifenwagenbesatzung einen 18-jährigen Mann blutüberströmt rund 200 Meter weiter vom Tatort entfernt. Der Notarzt muss den mutmaßlichen Einbrecher noch vor Ort reanimieren, bevor er in einer Klinik notoperiert werden kann. Wie die Polizei uns mitgeteilt hat, ist der mutmaßliche Einbrecher heute Morgen um ca. 5 Uhr seinen schweren Verletzungen erlegen und verstorben.

Trotz sofort eingeleiteter Großfahndung, bei der auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt war, fehlt von beiden Komplizen bislang jede Spur. Es soll bei allen drei Männern um Osteuropäer handeln. Die Kriminalpolizei hat noch in der Nacht mit intensiven Ermittlungen zum genauen Ablauf der Tat begonnen. Noch ist völlig unklar, ob der Geschäftsmann aus Notwehr den Schuss abgegeben hat.

 

Unsere Bilder und O-Töne:

 

  • Notarzt und Rettungswagen vor Ort
  • Abfahrt  RTW unter Begleitung
  • Streifenwagen fahnden in Tatortnähe
  • Kripo in weißen Schutzanzügen vor Ort, sichern Spuren, fotografieren
  • Hubschrauber über Einsatzstelle
  • viel Polizei vor Ort
  • div. Ansichten der Autowerkstatt
  • weitere Schnittbilder
  • O-Töne von Holger Hilgenberg (Pressesprecher der PD Hannover):  ...erläutert Sachverhalt wie im Text.


Tagbilder und O-Töne:

  • getrocknete Blutspuren auf dem Gehweg
  • Außenschüsse Autohandel/Straße (div. Einstellungen)
  • mutmaßlicher Fluchtweg (stadtauswärts)
  • div. Ansichten vom Haus des Eigentümers
  • O-Töne von Raimund Kolbe (Anwohner) – sinngemäß: …das ist natürlich erschreckend, ich weiß nicht wie man in so einer Situation reagiert, kann mir kein Urteil anmaßen…natürlich ist Selbstjustiz verboten, aber man steckt in dem Moment nicht drin in der Person…
  • O-Töne von Florian Aschoff (Anwohner) – sinngemäß: …sehr bestürzt, macht mir Angst, was hier passiert ist, man kann nicht einfach so eine Waffe nehmen und auf Leute schießen, hätte zuerst die Polizei benachrichtigen müssen…
  • O-Töne von Meike Unger (Anwohnerin) – sinngemäß: …das hätte er nicht tun dürfen…Selbstjustiz ist ja nicht erlaubt...unverständlich...
  • O-Töne von Oberstaatsanwalt Thomas Klinge (LG Hannover) - sinngemäß: ....schildert Stand der Ermittlungen, die Frage, ob in Notwehr gehandelt wurde muss geklärt werden, Schütze wird vernommen....

 

  
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