Aktuelles

News-ID: 5706 Freitag, 19. Juni 2015, ca. 14:55 Uhr
Eystrup / LK Nienburg / Niedersachsen
Chemieunfall in Marmeladenfabrik - 29 Verletzte – Ursache weiterhin noch unklar
Feuerwehr und Rettungsdienste im Großeinsatz

Hier die Pressemitteilung der Polizei Nienburg: "Am Freitag gegen 14.55 Uhr, erreichte die Feuerwehreinsatzleitstelle aus der Firma Göbber, Bahnhofstraße 40, in 27322 Eystrup, der Notruf über Atemwegreizungen von Mitarbeitern in einer ca. 60 X 40 m großen dreigeschossigen Werkshalle. Schon vor Eintreffen der Feuerwehren aus dem gesamten nördlichen Kreisgebiet unter Leitung des stellvertretenden Ortsbrandmeisters Ralf Schrader aus Eystrup konnte die Halle evakuiert werden. 29 Personen erleiden Atemwegsreizungen, 6 davon müssen in die Krankenhäuser Nienburg, Verden und Sulingen transportiert werden. Lebensgefahr besteht derzeit nicht. 23 Verletzte können vor Ort in einem aufgebauten Behandlungszelt durch die Schnelle Einsatzgruppe, die von den Hilfsorganisatoren ASB, DRK, JUH und DLRG gestellt wird, versorgt werden. Die THW-Ortsgruppen Nienburg und Hoya sorgen für die Stromversorgung und Beleuchtung. Ein Rettungshubschrauber wird vorsorglich angefordert. Zur Sicherheit wird das gesamte Werkgelände geräumt. Hiervon sind ca. 100 Mitarbeiter betroffen. Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht. Feuerwehrleute des ABC-Zuges der Gefahrgutgruppe versuchten in der Halle den freigesetzten Schadstoff zu bestimmen.Trotz des Einsatzes empfindlicher Messgeräte kann sowohl die Art des ausgetretenen Stoffes als auch dessen Herkunft nicht ermittelt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen möglicher fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. Das Werkgelände und die betroffene Produktionshalle ist nach Belüftung und Begehung mit einem Mitarbeiter des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes Hannover wieder freigegeben worden. Insgesamt waren ca. 300 Hilfskräfte und 7 Polizeibeamte vor Ort im Einsatz."

Unsere Bilder und O-Töne:

  • Totale der Einsatzstelle (div. Einstellungen)
  • viele Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge
  • viele Fahrzeuge auf Betriebsgelände (von außen gefilmt)
  • aufgebaute Zelte auf Betriebsgelände, viele Einsatzkräfte davor
  • Rettungswagen verlässt Gelände
  • weitere typische Einsatzbilder
  • O-Ton von Annette Steuer (Freiwillige Feuerwehr Samtgemeinde Grafschaft Hoya ) – sinngemäß: …wurden zum Chemieunfall gerufen…es hieß zunächst ca. 20 Personen verletzt…genaues zu den Verletzungen zu den Personen können wir nicht sagen…Ursachen werden zurzeit ermittelt…Feuerwehr hat umfangreiche Messungen durchgeführt…es ist auszuschließen dass außerhalb des Betriebsgeländes Gefährdungen für die Gesundheit der Anwohner vorliegen…
  
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