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News-ID: 6176 Mittwoch, 26. Juli 2017, ca. 00:30 Uhr
Hildesheim / Niedersachsen
Land unter: Kampf gegen die Wassermassen an der Innersten in Hildesheim / Großaufgebot an Einsatzkräften und Logistik / Evakuierung von Stadtteil droht / Ministerpräsident Weil vor Ort
10.000 Sandsäcke werden aus Braunschweig geliefert / Anwohner halten sich für den Notfall bereit

Die Feuerwehren in Niedersachsen kommen nicht zur Ruhe - vielerorts stellen sich die Einsatzkräfte auf eine lange Nacht ein. Schuld daran ist der tagelange anhaltende Starkregen von Tief "Alfred“. Derzeit kämpfen die Feuerwehren mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften (THW, Landwehren, sowie 120 Kameraden aus Salzgitter als Verstärkung angefordert) sowie mit logistischer Unterstützung (10.000 Sandsäcke werden bereitgestellt und per LKW-Konvoi angeliefert) aus Braunschweig gegen die Wassermaßen an der Innerste, um eine Überflutung des Stadtgebietes im Bereich der Insel Kalenberger Graben zu verhindern. "Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Innerste in diesem Bereich über die Ufer tritt", teilte die Stadt auf ihrer Homepage mit. Wenn der Fluss über den bisherigen historischen Höchststand von über sieben Metern steigen sollte, müsste das Viertel mit etwa 1.100 Einwohnern geräumt werden. Es wurde bereits eine Notunterkunft in der Sporthalle der Renataschule eingerichtet und die Einwohner aufgefordert für den Notfall das Wichtigste einzupacken, um die Häuser schnell verlassen zu können. Ministerpräsident Weil verschafft sich gerade in Hildesheim einen eigenen Eindruck von der angespannten Lage.


Unsere Bilder und O-Töne:

  • viele Einsatzfahrzeuge und Logistik der Feuerwehr vor Ort
  • aufgebaute provisorische Einsatzzentrale mit Verpflegungspunkt
  • Ministerpräsident vor Ort, steigt in Feuerwehrauto ein
  • Sandsäcke werden mit einem Radlader angeliefert
  • Feuerwehr und freiwillige Helfer schichten Sandsäcke am Ufer der Innersten auf
  • div. Einstellungen des Hochwasser an der Innersten
  • Schwenk von fließender Innerste über die Brücke
  • Sandsackbarrieren, viele Einsatzkräfte und bei Arbeit
  • weitere Schnittbilder
  • O-Ton von Stephan Weil (Ministerpräsident Niedersachsen) - sinngemäß: ...in Südniedersachsen entspannt sich die Lage etwas, umso schlimmer istes  hier…die Innerste droht weiter zu steigen…ich hoffe und wünsche den Anwohner, dass sie nicht evakuiert werden müssen…Schwierigkeit hier, dass es zum ersten Mal die historische Marke von sieben Meter überschritten werden könnte und man kein Erfahrungswerte hat...
  • O-Ton von Gesa Wockenfuß (Anwohnerin) - sinngemäß: ...im Moment ist noch entspannt, ich wohne hier seit 1971...ich wohne Souterrain…wichtige Unterlagen und Dokumente habe ich nach oben zu meiner Mutter gebracht oder in der Wohnung aufgebockt…ich hoffe es passiert nichts, es wäre das erste Mal…6,75 war bisher der Höchststand…  
  • O-Ton von Doreen Schulz (gut gelaunte freiwillige Helferin und Anwohnerin) - sinngemäß: ...ich wohne auch in diese Stadt und wollte vor Ort helfen…habe eine paar Leute mobilisiert…mein Bruder hat mich auch angestiftet…läuft…trotzdem hat man das Gefühl, dass man gegen das steigende Wasser nicht ankommt…habe das schon mal erlebt, aber noch nicht so…hat die Wahl zwischen Brötchen schmieren für die Leute oder richtig meine Hände zu benutzen  und habe mich für die Handarbeit entschieden (lacht)...  

 

  
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