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News-ID: 6419 Donnerstag, 30. August 2018, ca. 23:00 Uhr
Letter / Region Hannover / Niedersachsen
Bransdstiftung: Dachstuhlbrand hält Feuerwehr und Anwohner in Atem - Auffällig: Bereits der dritte Brand im Wohnhaus innerhalb von drei Jahren, welches nun komplett unbewohnbar geworden ist
 Sachschaden beläuft sich auf ca. 250.000 / Polizei sucht dringend Zeugen

Ein Dachstuhlbrand hielt Anwohner und Feuerwehr in der Nacht zu Freitag in Atem. Gegen 22:30 gingen die ersten Notrufe bei der Feuerwehr ein: Zunächst bemerkten die  Nachbarn des Mehrfamilienhauses im Seelzer Ortsteil Letter eine starke Rauchentwicklung aus dem Dachstuhl, wenige Minuten später schlugen bereits erste Flammen durch. Neben den ersten Löschangriffen konzentrierten sich die Rettungskräfte auf die Evakuierung des Wohnhauses, sowie vorsichtshalber der unmittelbar angrenzen Nachbarhäuser. Die Löscharbeiten gestalteten sich besonders schwierig, da nahezu das gesamte Dach aufgebrochen werden musste, um an Glutnester in den Zwischendecken zu kommen. Durch herunterfliegende Dachziegel wurden die Löschwasserschläuche beschädigt und mussten ausgetauscht werden. Insgesamt war die Feuerwehr mit 70 Kräften bis weit nach Mitternacht beschäftigt. Das Ordnungsamt sorgte noch in der Nacht für Notunterkünfte für die betroffenen Anwohner. Alle Anwohner konnten zum Glück rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.  Noch in der Nacht wurden die Ermittlungen zur Brandursache durch die Kriminalpolizei Hannover aufgenommen. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf über 100.000 Euro.

 

Auffällig ist, dass es bereits der dritte Brand in dem Wohnhaus innerhalb von drei Jahren ist. Bereits am 03.03.2016 hat es dort einen Kellerbrand gegeben, bei dem sich ein Bewohner eine Rauchgasvergiftung zugezogen hat. Ursache war damals brennendes Gerümpel (siehe unsere News-ID 5841). Letzten Sonntag am 26.08.2018 hat es dort im Keller wieder gebrannt, laut Feuerwehr (siehe O-Ton) aber zum Glück glimpflich ausgegangen. Die Bewohner des Wohnhauses sind zum Teil verunsichert und vermuten, dass es ein und derselbe „Feuerteufel“ gewesen ist.

 

Bislang gibt es keine weiteren neuen Erkenntnisse über die Brandursache oder die genaue Höhe des Sachschadens, laut Polizei. Sie bittet weiterhin um Zeugen, die vorher etwas bemerkt haben könnten. Die Brandermittler werden erste nächste Woche das Mietshaus betreten und untersuchen, welches durch das Feuer und Löschwasser komplett unbewohnbar geworden ist. Alle Bewohner wurden in Notunterkünften untergebracht oder kamen bei Freunden und Verwandten unter.


Unsere Bilder (Tag & Nacht) und O-Töne:

NACHT:

  • Totale der Einsatzstelle
  • starke Rauchentwicklung aus dem Dachstuhl
  • Feuerwehr bei Löscharbeiten von zwei Drehleitern vor dem Haus
  • Dach wird aufgenommen, Dachziegel stürzen zu Boden
  • Straße vor dem Haus voll mit Schutt
  • Anwohner werden von Einsatzkräften betreut 
  • Feuerwehr unter Atemschutz
  • Wasser spritzt aus geborstenen Schläuchen
  • weitere Schnittbilder
  • O-Ton von Jens Köhler (Pressesprecher der Feuerwehr Seelze) - sinngemäß: …schildert ausführlich die Löscharbeiten und damit verbundenen Schwierigkeiten….bereits letzten Sonntag brannte es im Keller, damals alles glimpflich ausgegangen….
  • O-Ton von Stefan Matschke (betroffener Nachbar) - sinngemäß: …es wurde geklingelt, mussten sofort raus…Brannte letzten Sonntag schon mal, keine Ahnung, was da los ist…

 

TAG:

  • diverse Einstellungen vom ausgebranntem und offenem Dachstuhl am Tage
  • Totalen des Wohnhauses in der Straße,
  • abgesperrter Bereich auf der Straße
  • Aufräumarbeiten
  • Ziegel und Schutt werden zusammengekehrt 
  • O-Ton von Benjamin Kleemann, (Ersthelfer, Augenzeuge und Nachbar) - sinngemäß: …wir waren gestern ganz normal zu Hause…Hund hat wie irre gebellt im Garten…meine Frau hat mich gerufen…habe sofort die Flammen am Dachstuhl in Garten gesehen…bin heiser…sind über die Mauer und haben alle Nachbarn geweckt mit Steinen gegen Fenster geworfen usw.….um 22:30 Notruf gewählt…10 Minuten später war die Feuerwehr da …habe mich gefreut, dass viele Nachbarn mitgeholfen haben …
  • O-Ton von Kathrin Pfeiffer (Pressesprecherin der Polizei Hannover) – sinngemäß: …zu den bisherigen Erkenntnisstand…Ermittler konnten den Brandort wegen der starken Brandschäden noch nicht betreten…erst Montag…im März 2016 gab es dort bereits ein Feuer, wo Brandstiftung nachgewiesen werden konnte
  
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