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News-ID: 6460 Mittwoch, 07. November 2018, ca. 17:00 Uhr
Celle / Niedersachsen
"Lebensbedrohliche Einsatzlage": Realitätsnahe Großübung der Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensts in Celle – 270 Einsatzkräfte im "Anti-Terror-Einsatz"
 

Im Rahmen einer simulierten „Lebensbedrohlichen Einsatzlage“, die sich im Bereich des alten St. Josef-Stifts im „Bullenberg“ bzw. „Julius-von-der-Wall-Straße“ entwickelt, übte die Polizeiinspektion Celle seit 17 Uhr unter Mitwirkung von Einsatzkräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes ihr gemeinsames taktisches Vorgehen. Insgesamt nehmen etwa 120 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes und ca. 150 Polizeikräfte an dieser Übung teil, welche im Vorfeld nicht eingeweiht wurden.

Übungszenario "Terroranschlag":

In der Übungslage wird angenommen, dass es vor dem Haupteingang des Gebäudes einen Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem nun schwerverletzten und eingeklemmten Fußgänger gegeben hat. Rettungskräfte sind schnell vor Ort und beobachten, dass zwei bewaffnete Personen aus dem PKW steigen und Schüsse in Richtung der Rettungskräfte abgeben. Im Anschluss laufen die bewaffneten unbekannten Personen in das Gebäude. Laut Übungsannahme handelt es sich um ein großes Bürogebäude, in dem sich noch zahlreiche Mitarbeiter aufhalten. Aus dem Gebäude sind Geräusche von Schussabgaben zu hören, es fliehen Menschen aus dem Haus und plötzlich gibt es eine unübersichtliche Anzahl von verletzten und getöteten Personen. Für die Einsatzkräfte ist die Situation vor Ort in einem solchen Fall zunächst sehr unübersichtlich, insbesondere auch, weil eine Vielzahl von Einsatz-und Rettungskräften gleichzeitig agieren müssen. Ziel der Übung ist nicht nur die optimale und geordnete Alarmierung an sich, sondern auch die Probe, wie das Zusammenspiel zwischen Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften in einer komplexen Einsatzlage unter realistischen Bedingungen funktioniert. Die Polizei will dabei Handlungssicherheit bei Echtfällen generieren und die Organisationsstrukturen auf Wirksamkeit überprüfen. Problemstellen sollen erkannt und behoben werden. Die Verletzten und Toten werden entsprechend von geschminkten Mitarbeitern der Polizeiakademie Nienburg dargestellt. Sie findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, der gesamte Übungsbereich ist deshalb vollkommen abgesperrt.

Unsere Bilder und O-Töne:


  • diverse Totalen der Einsatzstelle, wo die Übung stattfindet
  • großer Banner mit Aufschrift „ÜBUNG-EXERCIE-TRAINING / Keine Gefahr – POLIZEI“
  • Schüsse im Hintergrund zu hören
  • viele Polizisten vor Ort, gehen in Dunkelheit in Stellung
  • Fenster ein „ vermummter Verdächtiger“ im Gebäude zu sehen
  • einige „Vermummte“ werden in Gewahrsam genommen auf der Straße
  • Einsatzmaßnahmen auf der Straße
  • Innenaufnahmen im Videoüberwachungsaufnahmen
  • anrückende Feuerwehr mit Blaulicht, Verletzter liegt vor Fahrzeug vor dem Gebäude
  • Rettungsmaßnahmen der Feuerwehr
  • Tote liegt im Treppenhaus des Gebäudes, künstliches Blut auf der Treppe, wird geborgen
  • andere Verletzte werden aus dem Gebäude befreit
  • toter „Polizist“, Verletzte und „Straftäter“ mit Waffen liegen im Gebäude
  • viel künstliches Blut auf dem Boden
  • weitere Schnittbilder
  • O-Ton von Birgit Insinger (Pressesprecherin Polizei Celle) - sinngemäß: ...wir simulieren heute ein Szenario, dass hoffentlich so nie eintrifft, aber wollen darauf vorbereitet sein…ein Terroranschlag..zunächst ein Verkehrsunfall gemeldet mit Verletzten…zwei Täter aus dem PKW schießen auf die Einsatzkräfte und laufen ins Gebäude..arbeiten mit Rettungskästen und Feuerwehr zusammen…wichtig ist, dass alle optimal auf die Alarmierung im „Chaos“ reagieren und handeln....
  • ausgefahrene  Drehleiter vor dem Gebäude
  • Polizisten mit Maschinengewehr laufen an Kamera vorbei
  • Leiter am Gebäude, Qualm aus einem Fenster
  • Großaufgebot an Rettungskräften im abgesperrten Bereich auf der Straße
  • Koordination am Whiteboard durch Einsatzleitung vor Ort
  • weitere Schnittbilder
  
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