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News-ID: 6505 Dienstag, 29. Januar 2019, ca. 00:01 Uhr
Unterlüß & Celle / Niedersachsen
Grausame Tierhaltung: Landkreis Celle rettet zehn Pitbull Terrier und findet etliche zum Teil stark verweste Hundekadaver auf dem Grundstück der Halter
Beschuldigte waren schon zuvor mit einem Tierhaltungsverbot belegt worden

Bereits am Dienstag letzter Woche hat die Veterinärbehörde des Landkreises Celle in Unterlüß zehn verwahrloste Hunde gerettet. Für einige verstorbene Hunde kam die Hilfe jedoch zu spät, wie erst Ende letzter Woche durch den Landkreis auf Nachfrage bekanntgegeben wurde. Im Tierheim Garßen wurde zudem bestätigt, dass die Hunde trotz der Umstände auffällig zahm seien. Der Landkreis Celle hat in seiner Eigenschaft als Veterinärbehörde am Dienstag letzter Woche einem Halterpaar aus Unterlüß zehn Hunde entzogen, sowie zahlreiche Kadaver in sämtlichen Verwesungsstadien sichergestellt. Die Polizei Celle hatte hierbei Amtshilfe geleistet. Die amerikanischen Pitbulls Terrier werden derzeit im Tierheim Garßen iuntergebracht und wieder aufgepäppelt. Die Halter sind ein Pärchen, die bereits Anfang letzten Jahres vom Veterinäramt ein Tierhalteverbot auferlegt bekommen haben, aber bisher trotz Stichproben nicht auffällig geworden sind. Ende letzten Jahres hatte es einen Hinweis gegeben, dass dort wieder Hunde gehalten werden. Bei der Durchsuchung wurden zehn lebende Pitbull Terrier aufgefunden, die nach Einschätzung der Amtstierärzte zum Teil erhebliche Mängel in der Pflege aufwiesen. Ein Teil der Hunde wies zudem einen schlechten Ernährungszustand auf. Die Wasserversorgung der Hunde war ebenfalls nicht sichergestellt. Insgesamt war keine tierschutzgerechte Unterbringung und Versorgung gegeben. Eine amtliche Untersuchung  der aufgefundenen toten Hunde ist eingeleitet worden.

 
Unsere Bilder und O-Töne:

 

  • Außenansicht von Tierheim in Garßen
  • div. Zwinger, wo die verwahrlosten Hunde vorübergehend gehalten werden (div. Einstellungen, close)
  • div. Außenansichten vom Wohnhaus in Unterlüß, wo die Hunde gehalten und von der Polizei abgeholt wurden
  • geschlossene Jalousien, hohe Sichtschutz/Holzwand vor dem Wohnhaus auf dem Grundstück
  • weitere Schnittbilder
  • O-Ton von Gerd Labinski (Nachbar, wohnt gegenüber) - sinngemäß: ...über die betroffenen Nachbarn, dass das mit den Hunden länger bekannt war, aber nie etwas zu hören gewesen ist... jedoch teilweise starke Geruchsbelästigung vom Haus her…
  • Vox-Pop von einer schockierte Einwohnerin aus Unterlüß auf der Straße (möchte Namen nicht nennen) - sinngemäß: ...ganz ganz schrecklich, bin selbst Hundehalter rund Züchter…wundert mich dass di Nachbarn dass nicht bekommen haben…furchtbar…finde keine Worte dafür…
  • O-Ton von Michael Cordioli (Erster Kreisrat, zuständiger Dezernent für die Veterinärverwaltung) - sinngemäß: ...am 22.01. eine Tierhaltung durchsucht, für die schon seit einem Jahr ein Tierhaltungsverbot bestand…haben dort eine Vielzahl an noch lebenden Hunden und auch Tierkadavern vorgefunden…das Tierhaltungsverbot bestand schon seit Anfang letzten Jahres, haben aber bisher nichts feststellen können…Ende des Jahres aber Informationen bekommen…dann einen Durchsuchungsbeschluss  beantragt…Veterinäre haben dann die Hunde beschlagnahmt, die nicht ordnungsgemäß gehalten wurden…haben auch zahlreiche Tierkadaver gefunden, die noch auf die Todesursache untersucht werden müssen…in Müllsäcken auch Knochen gefunden…ca. 10 Tiere…Familie stand schon länger unter Beobachten, aber es hat bisher kein Anhaltspunkte gegen…Hinweisgeber hat sich an uns gewandt, dass da Hunde gehalten werden…daraufhin sind wir tätig geworden…
  
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