Aktuelles

News-ID: 6513 Sonntag, 10. Februar 2019, ca. 00:30 Uhr
Peine / Niedersachsen
Großeinsatz für die Rettungskräfte in Peine: Zwei Frauen nach Kohlenmonoxidvergiftung in Shisha-Bar bewusstlos – insgesamt mussten etwa 15 Besucher vor Ort ambulant behandelt werden
 

Großeinsatz für Rettungsdienste und Einsatzskräfte in der Nacht zu Sonntag in Peine. Nach bisherigen Informationen sind wegen zu viel Kohlenmonoxid in der Luft zwei Frauen in einer Shisha-Bar in der Woltorfer Straße bewusstlos geworden. Sie wurden daraufhin in ein Krankenhaus transportiert. Nach weiteren gemeldeten Fällen von Vergiftungserscheinungen, wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Kreislaufbeschwerden wurde dann Großalarm (MANV) durch den Landkreis Peine ausgelöst. Die Kohlenmonoxidwerte in der Shisha-Bar waren so stark überhöht, dass die Polizei die Lokalität sofort geschlossen und belüftet hat. Nach Angaben des leitenden Notarztes wurden etwa 15 Besucher der Shisha-Bar ambulant vor Ort wegen einer Kohlenmonoxidvergiftung behandelt. Vier von ihnen kamen dann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Insgesamt waren zwölf Rettungsfahrzeuge, zwei Notarztwagen, 41 Feuerwehrleute sowie zwei Streifenwagen vor Ort. Gegen die Betreiber der Shisha-Bar wurde ein Ermittlungsverfahren eröffnet.

In Shisha-Bars kommt es immer wieder zu Kohlenmonoxidvergiftung. Die Zahl der Betroffenen, die sogar in Druckkammern behandelt werden müssen, ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. In Hamburg sollen neue gesetzliche Vorgaben die Barbetreiber künftig zu technischen Maßnahmen verpflichten, um den Kohlenmonoxidgehalt zu kontrollieren.

Unsere Bilder und O-Töne:

  • Totale der Einsatzstelle vor der Shisha-Bar
  • Großaufgebot an Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei mit Blaulicht vor Ort
  • Gruppe von Shisha-Bar Besuchern stehen auf der Straße
  • werden medizinisch betreut bzw. befragt
  • Blick von außen durch Fensterscheibe in die Shisha-Bar
  • Polizisten vor der Shisha-Bar, besprechen sich
  • Abfahr Rettungswagen mit Sirene
  • einige Betroffene werden ambulant am Rettungswagen versorgt
  • weitere Schnittbilder
  • O-Ton von Oliver Toske (Polizeikommissariat Peine) - sinngemäß: ... nach einer Alarmierung vom hiesigen Krankhaus, dass dort zwei Personen mit einer Kohlenmonoxidvergiftung eingeliefert  worden sind haben wir die Shisha-Bar in der Woltorfer Straße den CO-Wert messen lassen…waren sehr stark erhöht…haben Lokalität daraufhin geschlossen…Personen  werden untersucht und teilweise mit Sauerstoff versorgt…stark erhöhte Konzentration….haben hier durchgelüftet…...
  • O-Ton von Dr. Hendrik Voges (Leitender Notarzt / Landkreis Peine) - sinngemäß: ...hier waren schon eine große Anzahl an Rettungskräften vor Ort…Kreislaufbeschwerden…Kopfschmerzen und Übelkeit mit Verdacht auf Kohlenmonoxidvergiftung …nach unseren Messung wurde das in der Shisha-Bar bestätigt…haben dann Großalarm ausgelöst…Massenanfall von Verletzen (MANV)…15 Personen mit Kohlenmonoxidvergiftung behandelt….vier von ihnen mussten in ein Krankenhaus transportiert werden…in Braunschweig gab es schon ähnliche Vorfälle…zu wenig Belüftung und volle Shisha-Bar…zweites Problem, dass man die Vergiftung nicht merkt…meist, wenn es schon zu spät ist…CO-Melder wären angebracht…normale Rauchwarnmelder helfen da nicht.
  
Hinweis: Die Bestellung von kostenpflichtigen Videomaterial oder Screenshots ist nur den TV-Redaktionen und Druckmedien vorbehalten. Bestellungen unter 0511 / 3906 112

Anmeldung

Benutzername:


Passwort:


   Registrieren

Kenntnis von Ereignissen?

Bei Kenntnis von aktuellen Ereignissen können Sie uns Tag&Nacht über
+49 511 3906112 informieren oder an info@hannoverreporter.de eine E-Mail schreiben.

Wettervorhersage