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News-ID: 6639 Sonntag, 10. Mai 2020, ca. 13:00 Uhr
Kiel / Schleswig-Holstein
Christoph H. (52) täuschte eigenen Tod vor – Kieler wollte zusammen mit Ehefrau Millionen von Versicherungen ergaunern
Ehepaar lebte unauffällig – Nachbar zeigen sich überrascht

Ein Ehepaar aus Kiel (51 und 52 Jahre) versuchte offenbar durch Vortäuschen des eigenen Todes des Ehemanns mehr als 4 Millionen Euro von Versicherungen zu ergaunern. Das Paar lebte bis dato unauffällig in einer Mehrfamilienhaussiedlung im Kieler Norden. Nachbarn und Anwohner zeigten sich am Sonntag völlig überrascht vom kriminellen Treiben der sonst so unauffälligen Nachbarn.

Der filmreife Kriminalfall nahm am Donnerstag  in Niedersachsen ein spektakuläres Ende. Schwerbewaffnete Einheiten eines Mobilen Einsatzkommandos haben das Elternhaus im über 200 Km entfernten Heidekreis durchsucht und den 52-ährigen Christoph H.  festgenommen. Er hatte sich in einer Zwischendecke versteckt und wurde nach stundenlanger Suche aufgegriffen und festgenommen. Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Kiel wurde der Mann (52) am 10.10.2019 nach einem vorgetäuschten Bootsunfall ca. 20 Meilen vor der Kieler Förde als vermisst gemeldet. Er war wenige Tage zuvor vom Yachthafen Schilksee, rund 15 Km von seiner Wohnung entfernt,  aus mit einem Motorboot aufgebrochen. Eine groß angelegte Suche blieb erfolglos. Durch intensive Ermittlungen stellten sich jedoch Ungereimtheiten auf, ein Gutachter stellte fest, dass das gekenterte Boot manipuliert worden war. Weiter fiel auf, dass der Mann seit 2018 über zehn Lebensversicherungen abgeschlossen hatte, die im Falle seines Ablebens einen Millionenbetrag an seine Mutter und Ehefrau ausgezahlt hätten. Offenbar wurde der Bootsunfall vorgetäuscht, um die Lebensversicherungen abzukassieren. Gegen ihn und seine Ehefrau wurde daher am 27.04.2020 Haftbefehl beantragt. Ihnrn drohen wegen versuchten schweren Betruges bis zu zehn Jahre Haft.

 

 

Unsere Bilder und O-Töne:

 

- Wohnsiedung im Kieler Norden

- Haus- und Wohnungstür des Ehepaares

- Blick auf überquellenden Briefkasten

- Blick auf Balkon der Wohnung im 1.OG

- diverse Impressionen vom Yachthafen Schilksee

- O-Töne Günther Frank, Anwohner: ist unfassbar, kaum zu glauben, dass so ein Mensch hier gewohnt hat, eigentlich kennt man hier jeden, er ist gar nicht aufgefallen, die Sache ist ernst zu nehmen…Kracher in der Nachbarschaft

O-Töne und Antexter(liest Zeitung) von Jürgen Wartenberg, er ist vor 1,5 Jahren hier eingezogen…hektischer und aufgebrachter Mensch… von Anfang an unsympathisch…war ganz merkwürdig…normal  gekleidet, war sehr hektisch und komisch…kaum Kontakt zu Ehefrau.. mein erster Gedanke: Wie kann man nur so bekloppt sein ? 4 Millionen von der Versicherung kassieren kann nicht gut gehen…sowas geht 100 % in die Hose…Die Frau hat sich  ganz normal verhalten , hatte nur gehört , der Mann sei verstorben…Polizei und Staatsanwaltschaften klingelten…

O-Töne von Mario Möllerke, Nachbar (wohnt im Nachbarhaus Balkon an Balkon): man ist überrascht, hätte man nicht gedacht…waren ganz normal wie Sie und ich , keine Auffälligkeiten…ist natürlich kriminell…das die Versicherungen nichts gemerkt haben, wundert einen

O-Töne von Bernd Molzen, Anwohner: Wie soll man sich ein Leben lang verstecken? Das geht eigentlich gar nicht… 4 Millionen gegen 5 Jahre Leben.. Jeder hat bestimmte Gründe zu tun , dumm war es auf jeden Fall..

 

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Archiv: News ID  vom 07/08.05.2020 (Bei Erstausstrahlung lizenzpflichtig)

 

- Spezialkräfte umstellen Wohnhaus

- hektische Szenerie vor Ort

- Spezialkräfte steigen durch Fenster über Vordach ins Haus ein

- GESUCHTER wird mit Decke über Kopf abgeführt

- Blick auf Kieler Förde mit

- Boote am Anleger

- O-Töne von Oberstaatsanwalt Axel Bieler, Staatsanwaltschaft Kiel . zum Sachverhalt

 

Bitte alle Einsatzkräfte pixeln!

 

 

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