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News-ID: 6854 Sonntag, 03. Oktober 2021, ca. 08:00 Uhr
Hedeper / Landkreis Wolfenbüttel - Niedersachsen
Feuerwehr seit 48 Stunden im Einsatz: 2.000 qm Strohscheune brennt immer noch
Einsatzkräfte werden alle 12 Stunden von Kameraden abgelöst – Stahlkonstruktion einsturzgefährdet- 500.000 Euro Schaden

Einen der langwierigsten Einsatz erleben seit Sonntag die freiwilligen Helfer der Ortswehren der Gemeinden Elm-Asse  im Landkreis Wolfenbüttel. Seit Sonntagmittag brennen mehrere tausend Strohballen in einer Scheune. Gegen 12:30 Uhr heulten die Sirenen am Sonntagmittag, im kleinen Ort Hedeper brannte eine rund 2.000 Quadratmeter große Scheune. Beim Eintreffen der ersten Ortswehren waren die rund 5.000 Strohballen in der Scheune in Brand geraten. Durch die enorme Hitzeentwicklung ist die Stahlkonstruktion der Scheune schwer in Mitleidenschaft gezogen worden, diese hält Temperaturen von bis zu 300 Grad Celsius stand, laut Feuerwehr vor Ort herrschen in der Scheune Temperaturen von bis zu 700 Grad Celsius! Somit ist ein Löschen im Innernen in der Halle auf Grund massiver Einsturzgefahr unmöglich ist. Den freiwilligen Helfern bleibt daher nichts anderes übrig, als die Scheune kontrolliert abbrennen zu lassen und angrenzende Gebäude zu schützen. Derzeit wird versucht durch Kühlen der Außenhaut ein Einstürzen der Halle zu verhindern um ggf. später die niedergebrannten Strohreste entfernen zu können.  Die Einsatzkräfte vor Ort müssen alle 12 Stunden ausgetauscht werden und müssen daher auf 60 Männer und Frauen je Schicht reduziert werden, da sie voraussichtlich noch weiter  mit Einsatz beschäftigt sein werden. Die Brandursache ist noch unklar, die Polizei hat hierzu die Ermittlungen übernommen. Der Sachschaden wird auf mindestens 500.000 Euro geschätzt.

Unsere Bilder und O-Töne:

Nachtbilder:

 

- Halle brennt lichterloh

-  Feuerwehr löscht von außen 

- Drehleiter im Einsatz

- Blick auf brennendes Stroh in  und vor der Halle

- angrenzendes Wohnhaus

- Tankwagen zur Wasserversorgung

- DROHNENFLUG: Überflug der brennenden Halle

- O-Töne von Marcus Rischbieter, Einsatzleiter der Feuerwehr: Feuerwehren wurden gegen 12:39 alarmiert…, …Auf der Anfahrt wurde direkt eine Stichworterhöhung auf Feuer 3 erhöht…, …Im Laufe des Einsatzes festgestellt das noch mehr Personal benötigt wird…, …Feuerwehren aus Helmstedt und Schöningen nachalarmiert…, …Scheune 70x30m stand im Vollbrand…, …Erste Maßnahmen waren weitere Scheunen und Wohngebäude zu sichern…, …Scheune ist mit Strohballen gelagert, ca 5.000 Stk…,  …Schwierige ist die ganze Koordinierung, man muss versuchen vor die Lage zu kommen, immer einen Schritt voraus…, …Werden noch 2-3 Tage vor Ort sein…, …Es wird noch eine ganze Zeit dauern…,  …Lassen die Scheune jetzt kontrolliert abbrennen…, …Hatten einen Gutachter vor Ort, der uns empfohlen hat diese Halle nicht mehr zu betreten, um Einsatzkräfte nicht in Gefahr zu bringen…, …Handelt sich um ein Stahlständerbau, diese haben eine Festigkeit von ca. 300 Grad, haben Teilweise über 700 Grad gemessen…, …Material dehnt sich aus, könnte einbrechen, müssen abwarten was passiert…, …der Einsatz für die Einsatzkräfte ist extrem, deswegen haben wir die Zahl reduziert, damit wir über 2-3 Tage das Personal durch wechseln können…, …Sechs Löschwasserleitung über 800m verlegt…, …Lkw die sonst Gülle transportieren, haben die Behälter gespült und transportieren jetzt Wasser zur Einsatzstelle…,

 

  
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